Perplexity: Test, meine Erfahrungen & Alternativen (2025)

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Perplexity: Test, meine Erfahrungen & Alternativen (2025)

Vorweg. Ich habe Perplexity erst gestern auf meinem Android Smartphone installiert und bin heute schon begeistert.

Als Erstes habe ich, wie immer, meinen Namen, meine Website und dann meinen Onlineshop suchen lassen.

Erst von Perplexity, dann von Google Gemini und dann von ChatGPT.

Gemini hat kläglich versagt und mit meinem Namen halluziniert. Versicherungen und Kapitalanlagen biete ich sicherlich nicht an.

ChatGPT hat wenigstens noch eine Auswahl angeboten.

Perplexity hat alle Kriterien mit Bravour gemeistert und eine ausführliche Beschreibung meiner Person, meiner Website und meines Onlineshops geliefert, bei denen die beiden anderen versagt haben.

 

Hier die Details.

Wer Hilfe von Perplexity braucht, hatte bisher 2 Möglichkeiten zur Interaktion.

Einerseits kann die KI über die Webseite einfach per Browser befragt werden.

Darüber hinaus gibt es native Apps für iOS und Android. Mit Perplexity Assistant rückt die Künstliche Intelligenz nun noch ein Stückchen näher an uns heran.

Wer sich den neuen Assistenten holen möchte, braucht zuallererst ein Android-Handy.

Nur das Google-Betriebssystem unterstützt die Funktion derzeit, Perplexity hofft aber darauf, dass auch Apple für iOS irgendwann einmal die notwendigen Berechtigungen erteilt.

Während Perplexity zur Nutzung keine Registrierung erzwingt, müssen wir für die Assistant-Funktion sehr wohl einen Account anlegen.

Ein Abonnement ist aber trotzdem nicht erforderlich. Nach dem Erstellen eines Accounts finden wir dann in der Konto-Übersicht die Option „Assistent aktivieren“.

Ein kurzes Tutorial führt uns in die Möglichkeiten des Assistenten ein, bevor es um die Freigabe von Berechtigungen geht.

Um Perplexity als Assistenten nutzen zu können, müssen wir die App zuallererst in den Systemeinstellungen unter „Geräteassistenz-App“ als Standard-Assistent hinterlegen.

Zur Ausschöpfung des vollen Funktionsumfangs, braucht Perplexity außerdem die Möglichkeit, Bildschirmtext und Bildschirmbilderanalysieren zu dürfen.

In einem weiteren Schritt möchte die Anwendung dann noch Zugriff auf all unsere BenachrichtigungenKontakteNachrichten sowie die Kamera.

Zwar werden wir zu keiner dieser Berechtigungen gezwungen. Aber je weniger wir zulassen, desto eingeschränkter sind auch die Funktionen des Assistenten.

Besonders spannend wird der Assistent aber dann, wenn er Aufgaben für uns erledigen soll. Meine erste Frage lautet wie folgt: „Spiele mir die beliebteste Komposition aus Interstellar ab“.

Statt mir ausführlich zu antworten, startet Perplexity Assistant hier Spotify, meine Standard-Musik-App und spielte „No Time for Caution“ von Hans Zimmer ab.

Bitte ich um das Abspielen via YouTube Music, funktioniert dies ebenso reibungslos.

Eine weitere Funktion ist das kontextbasierte Erstellen von Erinnerungen.

„Erinnere mich an den Super Bowl“ führt dazu, dass Perplexity eine Erinnerung im System für uns anlegt, inklusive passendem Text und richtigem Datum und Uhrzeit.

Etwas eingeschränkter wird es da schon beim Nachrichten senden. Bitte ich Perplexity, eine Nachricht per Signal oder WhatsApp abzusetzen, wird dieser Wunsch mit dem Hinweis auf fehlende Kompatibilität abgelehnt.

Die klassische SMS bzw. RCS-Nachricht per Nachrichten-App kann aber sehr wohl verfasst und automatisch versandt werden.

Selbiges gilt auch für E-Mails, die automatisch verfasst und gesendet werden können.

Während Anwendungen wie Signal, WhatsApp und viele andere noch nicht über Perplexity bedient werden können, kann der Assistent aber immerhin Benachrichtigungen für uns zusammenfassen.

Hier können wir beispielsweise alle Push-Benachrichtigungen von Messenger-Apps vorlesen lassen oder eine Gesamtübersicht von allen Notifications erhalten, die in der letzten Stunde eingetrudelt sind.

Auch die Sprache spielt hier keine Rolle. Der Input kann auch mehrsprachig von Perplexity verarbeitet werden.

Bitten wir darum, kann uns der Assistent auch in anderen Sprachen antworten.
Neben Deutsch und Englisch werden derzeit unter anderem Spanisch, Französisch oder Japanisch unterstützt.

Das wohl potenteste Tool von Perplexity Assistant ist aber die Bildschirmerfassung.

Was auch immer gerade auf dem Bildschirm gezeigt wird, Perplexity kann darauf eingehen.

Lesen wir beispielsweise einen Kommentar im Internet und brauchen einen Faktencheck, kann Perplexity den Inhalt des Kommentars auslesen und uns dazu passende Informationen liefern.

Auch können Texte grundsätzlich zusammengefasst werden, um einen Überblick zu ermöglichen. Und auch ein Bild, auf dem nur die Spitze des Kunsthistorischen Museums zu sehen war, konnte die KI einwandfrei identifizieren.

 

Perplexity ist eine KI-gestützte Suchmaschine, die wie ein Chatbot funktioniert.

Es ist gewissermaßen eine Mischung aus Google und ChatGPT und stellt so eine tolle und zudem kostenlose
Alternative zu ChatGPT oder Microsoft Copilot dar.

Perplexity vereint Funktionen von KI-Chatbots und klassischen Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo.

So kannst du in das Tool eine Frage eingeben, es sucht Internetquellen dazu heraus und generiert auf Basis der Internetquellen eine Antwort.
Dabei zitiert es die Webseiten, die es für die Antworten verwendet hat, sodass du sie selbst überprüfen kannst.

Genial finde ich das Feature „Copilot“. Ähnlich wie AutoGPT oder BabyAGI gibt es nicht nur KI-generierte Antworten aus,
sondern führt komplexere Arbeitsabläufe aus, um eine Frage zu beantworten oder eine Handlung für dich auszuführen.

Du kannst es im Suchfeld aktivieren und 5 Mal alle 4 Stunden verwenden:

Wenn du z. B. eine Reise planst, stellt es dir Zwischenfragen, um die bestmögliche Reiseroute für dich zu finden:

Du gibst einfach deine Frage in das Suchfeld ein und Perplexity liefert dir die Antwort.

Ähnlich wie bei Microsoft Copilot werden die Quellenangaben der generierten Antworten in Form von Fußnotenziffern zitiert:

KI-generierte Chatantwort von Perplexity mit Internetquellen

Unter der Antwort werden ähnliche Fragen oder Themen angezeigt und du hast die Möglichkeit, Follow-up-Fragen zu stellen.

Durch Klick auf die unterstrichenen Links in der Antwort kannst du Themen ebenfalls weiter vertiefen.

Perplexity und ChatGPT haben unterschiedliche Stärken und Schwächen.

Perplexity eignet sich besser für Recherchen, bei denen Aktualität und Genauigkeit wichtig sind, während sich ChatGPT 
besser zum Schreiben von Texten (z. B. Gedichte, Blogartikel, Kurzgeschichten), zum Coden oder Generieren von Bildern eignet.

Eine große Stärke von Perplexity ist das Einbeziehen von Internetquellen. Das kann ChatGPT zwar auch, aber bei weitem nicht so gut und umfassend wie Perplexity. Der auf Bing basierende Webbrowser von ChatGPT ist zudem fehleranfällig und oft nicht verfügbar.

Der Basiszugang zu Perplexity AI ist aktuell kostenlos.

Für erweiterte Premiumfunktionen gibt es das sogenannte Perplexity Pro Abo, das du für 20 $ /Monat buchen
oder mit jährlicher Zahlweise für 200 $ vorauszahlen kannst.

Mit dem Pro Abo bekommst du 600+ Suchanfragen pro Tag, bessere KI-Modelle wie GPT-4 und Claude 3 Opus, unbegrenztem Datei-Upload und API-Credits:

Wir benutzen Perplexity sehr gerne für Recherchen.

Die Qualität der Ergebnisse ist im Allgemeinen gut, es liefert meist relevante und detaillierte Antworten auf komplexe Fragen.

Durch die Angabe der Quellen lassen sich die Ergebnisse schnell prüfen (was bei Nutzung von LLMs immer wichtig ist, auch wenn sie mit dem Internet verbunden sind). Und auch die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv.

 
 
Redaktion

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