Das Existenzrecht Israels – und die unbequeme Frage nach dem jüdischen Staat
Bild: https://nichts-gegen-juden.de
Die Debatte über das „Existenzrecht Israels“ wirkt auf den ersten Blick wie eine juristische oder diplomatische Frage. In Wahrheit ist sie weit grundsätzlicher. Denn hinter ihr verbirgt sich ein Konflikt über ein Prinzip, das selten offen ausgesprochen wird: Darf es überhaupt einen jüdischen Staat geben?
Die eigentliche Streitfrage
Wer heute Israels Existenzrecht in Frage stellt, argumentiert selten offen gegen die bloße Existenz eines Staates. Stattdessen wird die Kritik oft indirekt formuliert – über Geschichte, Politik oder territoriale Fragen. Doch analytisch betrachtet läuft ein Teil dieser Argumentation auf eine grundlegendere These hinaus: Ein Staat, der sich als jüdisch definiert, sei per se problematisch oder illegitim.
Damit verschiebt sich die Diskussion. Es geht dann nicht mehr um Grenzen, Regierungen oder konkrete politische Entscheidungen, sondern um das Recht eines Volkes auf kollektive Selbstbestimmung.
Und genau hier entsteht die auffällige Asymmetrie.
Ein globaler Vergleich
Weltweit existieren zahlreiche Staaten, die ihre Identität religiös, kulturell oder ethnisch definieren. Es gibt Dutzende Staaten mit muslimischer Prägung, mehrere mit explizit christlicher Tradition, und auch Länder, in denen der Buddhismus eine tragende Rolle für die staatliche Identität spielt. Auch sie sind „Ethnostaaten“.
Aber niemand stellt ihr Existenzrecht in Frage.
Selbst dort, wo Kritik laut wird – etwa an Menschenrechtsfragen oder politischer Praxis – richtet sie sich gegen das Handeln der jeweiligen Regierung, nicht gegen das Existenzprinzip des Staates selbst. Oder der Bevölkerung als Kollektiv.
Im Fall Israels ist das anders. Hier wird häufig nicht nur kritisiert, wie die aktuelle Regierung des Staates handelt, sondern dass er überhaupt existiert – und besonders als jüdischer Staat.
Diese Differenz ist erklärungsbedürftig.
Zwei unausgesprochene Positionen
Analytisch lassen sich zwei Varianten der Ablehnung unterscheiden:
Die erste Ablehnung ist universell formuliert: Kein Staat sollte religiös oder ethnisch definiert sein. Diese Position kann man politisch vertreten – sie sollte dann allerdings konsequent auf alle Staaten angewendet werden. In der Realität geschieht das nie.
Die zweite Ablehnung ist selektiv: Ein jüdischer Staat sei insbesondere im Nahen Osten nicht akzeptabel, etwa weil er in einer mehrheitlich muslimischen Region liegt.
„Falastin arabiye“ ist hier die Forderung.
Diese Argumentation verschiebt die Frage von einem universellen Prinzip zu einer regionalen Ausnahme – und wirft neue Fragen auf. Warum sollte gerade dort das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes eingeschränkt sein?
Beide Positionen werden selten klar ausgesprochen, prägen aber unterschwellig die Debatten.
Historische Tiefenschichten
Die Schärfe dieser Diskussion lässt sich nicht ohne Geschichte verstehen. Jüdinnen und Juden waren über Jahrhunderte hinweg eine Minderheit, nach ihrer Vertreibung aus Judäa im Zuge der Eroberung durch die Römer. Den eigenen Staat verloren, vertrieben, oft entrechtet und verfolgt. Der Versuch, ihnen im 20. Jahrhundert auch physisch die Existenz zu nehmen, endete in der Shoah.
Vor diesem Hintergrund entstand der aktuelle jüdische Staat nicht nur als politisches Projekt, sondern auch als Antwort auf eine existenzielle Erfahrung: dass jüdisches Leben ohne eigene Souveränität immer wieder gefährdet war. Dass das verlorene Judäa ihnen wieder zurückgegeben werden sollte.
Wenn heute gefordert wird, dieser Staat solle aufgelöst oder in einen anderen Charakter überführt werden, berührt das daher mehr als eine gewöhnliche politische Frage. Es betrifft die Konsequenzen aus dieser Geschichte.
Kritik, Doppelstandards und Grenzlinien
Es ist wichtig, eine klare Grenze zu ziehen: Kritik an Israels Regierung ist legitim, notwendig und Teil jeder offenen politischen Debatte. Sie wird in Israel selbst täglich und intensiv geführt.
Problematisch wird es dort, wo Maßstäbe verschoben werden. Wenn Israel an Kriterien gemessen wird, die für keinen anderen Staat gelten, oder wenn seine Existenz selbst zum Streitgegenstand wird, entsteht ein Doppelstandard.
Die zentrale analytische Frage lautet dann nicht mehr: „Ist diese konkrete israelische Politik richtig oder falsch?“, sondern: „Warum existiert dieser Staat?“
Eine unbequeme Schlussfrage
Am Ende bleibt eine Frage, die oft unausgesprochen im Raum steht: Warum scheint die Vorstellung eines jüdischen Staates für manche schwerer akzeptabel zu sein als die eines muslimischen, christlichen oder buddhistischen?
Darauf gibt es keine einfache, monokausale Antwort. Der Nahostkonflikt, koloniale Narrative, geopolitische Interessen und ideologische Deutungsmuster spielen eine Rolle. Aber ebenso wirkt hier ein historisch gewachsener Blick auf Juden als „anders“ oder als Kollektiv ohne legitimen Anspruch auf Souveränität nach.
Die Debatte über das Existenzrecht Israels ist letztlich ein Prüfstein. Sie zeigt, ob das Prinzip der Selbstbestimmung universell gedacht wird – oder ob es Ausnahmen gibt.
Ein Staat kann kritisiert, seine Politik kann verurteilt, seine Regierung kann abgewählt werden. Doch die Frage, ob ein Volk überhaupt das Recht auf einen eigenen Staat hat, ist eine andere Kategorie.
Wenn diese Frage nur bei einem einzigen Staat der Welt gestellt wird, sagt das weniger über diesen Staat aus als über die Maßstäbe, mit denen wir ihn betrachten.
Quelle: https://nichts-gegen-juden.de

Die andere Seite
Danke für den Beitrag. Der spricht mir aus der Seele. mein Vater war noch Soldat bei der Wehrmacht und umso unerträglicher ist es, wie salonfähig Judenhass in Deutschland wieder geworden ist.
Ich habe einen Beitrag im Netz gefunden, der mir ebenso aus der Seele spricht. Und nein, ich wähle keine AFD. Ich bin Protestwählerin. Da ist die AFD mit 41% im Osten nicht mehr für geeignet.
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ICH HASSE DEN WESTEN, ABER MEIN DAUERAUFTRAG KOMMT PÜNKTLICH😉
Überall in der Republik, von der Elbphilharmonie bis zum Hofbräuhaus, erleben wir gerade das größte Treppenwitz-Festival der Geschichte:
Leute nutzen die Freiheit, die ihnen dieses Land auf dem Silbertablett serviert, um lautstark zu fordern, genau diese Freiheit abzuschaffen.
Es kriechen immer mehr „Scharia-Regel-Ultras“ aus ihren Löchern und erklären deutsches Recht für null und nichtig.
Machen wir mal den Realitätscheck für die ganz Hartnäckigen- ein bisschen schwarzer Humor für die Fraktion „Realitätsverweigerung Deluxe“:
-Der kulinarische Exkurs: Teheran & Kabul
Stell dir vor, du ziehst in den Iran und erklärst den Jungs dort: „Hört mal zu, eure Gesetze gehen mir am Allerwertesten vorbei. Ich baue jetzt hier eine FKK-Bar, serviere Eisbein mit Sauerkraut und meine Frau entscheidet übrigens selbst, ob sie Kopftuch oder Minirock trägt.“
Das Ergebnis: Dein Kopf würde vermutlich schneller die physikalische Verbindung zu deinem Hals verlieren, als das WLAN im Berliner Rathaus abstürzt. Da gibt es keine „Diskussionsgrundlage“ und keine Integrationskurse mit Häppchen- da gibt es Handschellen und ein One-Way-Ticket ins Jenseits.
– Oder versuchen wir es in Afghanistan: Geh zum nächsten Taliban-Posten und sag: „Hört mal, eure Scharia ist ja ganz nett, aber ich hätte jetzt gern das Recht auf freie Religionswahl, ein kühles Blondes und meine Tochter geht ab morgen im Minirock zur Schule.“
Die Antwort: Das wäre vermutlich die kürzeste Konversation deines (sehr kurzen) restlichen Lebens. Du würdest nicht mal mehr die Zeit finden, dich bei der UN über fehlende Inklusion zu beschweren, bevor das Licht ausgeht.
– Saudi-Arabien & Syrien: Rechtsstaat mal anders
In Riad auf dem Marktplatz verkünden: „Leute, eure Gesetze sind mir egal, ich erkenne nur das deutsche Grundgesetz und die freie Liebe an.
Außerdem hab ich hier ein Plakat für Frauenrechte dabei!“
Prognose: Dein Aufenthalt würde exakt so lange dauern, wie der Henker braucht, um sein Werkzeug zu polieren.
– In Damaskus dem erstbesten Beamten erklären: „Du, dein syrisches Recht interessiert mich nicht, ich lebe hier jetzt nach dem bayerischen Reinheitsgebot und zahle meine Steuern nur, wenn mir das Gesicht des Präsidenten passt.“
Ergebnis: Du würdest die Welt schneller durch schwedische Gardinen sehen, als du „Rechtsstaat“ buchstabieren kannst – sofern deine Zunge noch dort ist, wo sie hingehört
DA GIBT ES NIRGENDS IRGENDWELCHE LICHTERKETTEN GEGEN RECHTS, DIE MIT GEHÄKELTEN SCHALS UND GUTEM ZUREDEN DIE WELT RETTEN WOLLEN UND AUCH KEINE SOZIALARBEITER, DIE MIT DIR ÜBER DEINE SCHWERE KINDHEIT KUSCHELN!
DA GIBT ES KEINE TOLERANZ FÜR INTOLERANZ – SONDERN NUR EIN SEHR SCHARFES SCHWERT, EINEN SEHR DUNKLEN KERKER.
Ein Weckruf an die Berliner Käseglocke:
Hey Regierung, wie lange wollt ihr eigentlich noch zuschauen, wie der Rechtsstaat zur Lachnummer degradiert wird?
Während ihr über die richtige Genderschreibweise von „Kalifatsanwärter:innen“ debattiert, bauen Parallelgesellschaften ihre eigenen Justizsysteme auf.
Wer den Rechtsstaat nicht schützt, schafft ihn ab. Es reicht nicht, „besorgt“ zu sein, wenn Leute auf deutschen Straßen das Kalifat fordern. Wer unsere Werte mit Füßen tritt, hat seinen Anspruch auf Gastfreundschaft verwirkt. Punkt.
Einer der wichtigsten Punkte:
Jedes Mal, wenn so ein radikaler Wirrkopf seine Steinzeit-Parolen brüllt, tritt er auch dem gut integrierten syrischen Herzchirurgen, der türkischen Unternehmerin und dem afghanischen Studenten, der vor genau diesem religiösen Wahnsinn geflohen ist, mit Anlauf ins Gesicht. Diese Menschen halten unser Land mit uns zusammen am Laufen- und ihr wollt die Hölle, vor der sie geflohen sind, hier etablieren?
An die „Nazi-Schreier“ und „AfD-Untersteller“:
Ich sehe euch schon vor dem Bildschirm sitzen, die Finger zittern schon vor Empörung, um „N*zi!“ oder „AfD-Propaganda!“ in die Kommentare zu rotzen. Ein kleiner Bildungsauftrag für die geistig Unbewaffneten:
1. Zum Thema „N*zi“: Ein Nationalsozialist war Anhänger einer mörderischen, totalitären Ideologie, die auf Rassenwahn und der Vernichtung Andersdenkender basierte. Wer fordert, dass unser Grundgesetz über der Scharia steht, ist kein N*zi, sondern jemand, der aus der Geschichte gelernt hat.
2. Zum Thema „AfD-Propaganda“: Wer glaubt, dass gesunder Menschenverstand und die Verteidigung des Rechtsstaats exklusiv einer Partei gehören, hat die Demokratie bereits aufgegeben. Wenn das Einstehen für unsere Freiheit für euch „rechtsradikal“ ist, dann ist euer politischer Kompass nicht nur kaputt, sondern im Marianengraben versunken.
Wer Probleme anspricht, ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die das Problem ignorieren, bis es ihnen den Kopf kostet.
An alle, die unsere Gesetze ablehnen:
Ihr verachtet unsere „verweichlichte“ Demokratie, aber ihre Sozialleistungen nehmt ihr mit Handkuss. Ihr hasst unsere Freiheit, aber nutzt sie, um euer Gift zu versprühen.
Wenn euch das deutsche Recht so sehr anwidert: Der Luftraum über Deutschland ist groß, und Flugzeuge fliegen in alle Himmelsrichtungen.
Sucht euch ein Land, das eure mittelalterlichen Ansichten teilt…